Grias eich, ich habe meinen Atto im April 2023 gekauft und bin bisher 37000 km gefahren. Bis her hatte ich eigentlich keine größeren Probleme, die Dinge die er nicht gut kann (Verkehrszeichenerkennung, Heizung usw.) wurden ja schon öfters angesprochen.
Gestern kam ich in meine Garage, der Atto war zum laden über Nacht angesteckt, ich drücke auf den Schlüssel... und nichts, gar nichts passiert. Zuerst dachte ich dass die Batterie des Schlüssels leer oder schwach ist, daher wollte ich das Auto über die App öffnen. Das ging auch nicht weil das Auto nicht erreichbar war. Daher habe ich bei der Werkstatt angerufen, die haben mir gesagt dass wahrscheinlich die kleine 12 Volt Batterie leer ist und ich versuchen soll diese mit einem Ladegerät zu laden. Das habe ich dann auch versucht, aber nach 12 Stunden war keine Veränderung zu sehen, daher der starke Verdacht dass die Batterie kaputt ist. Der Werkstättenleiter hatte mir erzählt dass diese spezielle, sehr kleine (35 Ah) Batterie schwer zu bekommen ist und die Werkstatt seit mehreren Wochen(!!) auf vier Batterien wartet. Glücklicherweise trafen am nächsten Tag die Batterien ein und nach dem Einbau funktioniert wieder alles wie zuvor. Einige Dinge dazu, welche ich nicht wusste, möchte ich aber mit euch teilen. 1: im Schlüssel befindet sich ein pysischer Schlüssel, mit welchen man zumindest die Fahrertür aufsperren kann. Dazu muss man das kleine Knöpfchen seitlich am Schlüssel drücken, dann kann man den Schlüssel rausziehen. 2: Man kann auch bei Elektroautos Starthilfe geben, dazu ganz normal, wie bei Verbrennerautos, mit Starterkabel die Batterie mit einer Spenderbatterie verbinden. Ich hätte mir das nicht getraut, aber der Werkstättenleiter hat mir versichert dass ich damit nichts kaputt machen kann. Danach konnte ich das Auto wie immer in Betrieb nehmen und zumindest in die Werkstatt fahren. Man darf halt das Auto nicht abschalten, weil dann hat man wieder das selbe Problem. 3: Die Garantie für die kleine Batterie ist nur für 12 Monate, oder 20000 km, beides hatte ich klar überschritten. Daher waren für die Batterie, den Einbau und das löschen der entstandenen Fehlermeldungen 214 Euronen fällig. War zwar nicht erfreulich, aber ich hatte schon die Befürchtung dass da ein größerer Schaden ansteht. Was mich überrascht ist allerdings die Tatsache dass ich der erste BYD Kunde dieser Werkstatt war und auch schon vier weitere Autos eine neue Batterie gebraucht haben. Ist halt schon komisch dass nach nicht einmal zwei Jahren, oder auch schon noch viel früher die Dinger kaputt gehen. Die haben ja nur die Aufgabe die große Batterie zu "wecken", laut Werkstatt. Ich hoffe euch bleibt das erspart, aber wenn es passiert wisst ihr wie das Problem zu lösen ist. lg Ewald